FAQ - Häufig gestellte Fragen

Von der Themensuche bis zur Einreichung des Themas

Eine vorwissenschaftliche Arbeit orientiert sich an einer wissenschaftlichen Methode und an Regeln einer guten wissenschaftlichen Praxis, sie befasst sich dabei aber nur mit sehr kleinen Gebieten. Im Unterschied zu einer wissenschaftlichen steht bei einer vorwissenschaftlichen Arbeit nicht neuer Erkenntnisgewinn im Vordergrund, sondern der Nachweis, die wichtigsten Regeln der Wissenschaftlichkeit anwenden zu können.
Eine vorwissenschaftliche Arbeit kann zu jedem Thema geschrieben werden, sofern dieses dem Bildungsziel der allgemein bildenden höheren Schule entspricht. Eine vorwissenschaftliche Arbeit ist nicht an einen speziellen Unterrichtsgegenstand gebunden..
Bei Ablehnung eines vorgelegten Themas durch den LSR/SSR wird dem Schüler/der Schülerin gleichzeitig eine Nachfrist gesetzt, innerhalb der ein neues Thema vorzulegen ist.

Kontinuierliche Betreuung bis zur Abgabe der VWA

Eine vorwissenschaftliche Arbeit orientiert sich an einer wissenschaftlichen Methode und an Regeln einer guten wissenschaftlichen Praxis, sie befasst sich dabei aber nur mit sehr kleinen Gebieten. Im Unterschied zu einer wissenschaftlichen steht bei einer vorwissenschaftlichen Arbeit nicht neuer Erkenntnisgewinn im Vordergrund, sondern der Nachweis, die wichtigsten Regeln der Wissenschaftlichkeit anwenden zu können.
Es gibt grundsätzlich keine Vorgaben, Informationsquellen nach Medienart auszuwählen. Entscheidend für die Auswahl der Informationsquellen ist, ob sie – insbesondere wenn es sich um Darstellungen handelt – wissenschaftliche Standards einhalten.
Fußnoten müssen nicht unbedingt verwendet werden. Zitierverweise können auch als amerikanisches Kurzzitat in Klammer (Autor, Jahr, Seite oder Autor, Titelwort, Seite) direkt in den Text eingefügt werden. Weitergehende und umfangreichere Anmerkungen sollten aber im Sinne einer besseren Lesbarkeit der Arbeit trotzdem als Fußnoten angefügt werden.
Eine generelle Verpflichtung dafür gibt es nicht. Die Verwendung von geschlechtsspezifischen bzw. neutralen Formulierungen ist nicht beurteilungsrelevant. Der Umgang bleibt den Schulen überlassen. Hinweis: Im Publikationen-Shop http://pubshop.bmbf.gv.at/ findet sich ein Leitfaden „Geschlechtergerechtes Formulieren“, dieser kann kostenlos heruntergeladen werden.
Die Wahl der Zitierweise ist grundsätzlich freigestellt und wird mit dem Betreuer/der Betreuerin vereinbart. Diese hat korrekt und konsequent in der gesamten Arbeit Anwendung zu finden. Grundsätzlich ist die Wahl einer leicht zu handhabenden Zitierweise empfohlen.

Von der Beschreibung der VWA bis zur Gesamtbeurteilung

Wird die schriftliche Arbeit nicht zeitgerecht bis zum Ende der ersten Woche des zweiten Semesters der letzten Schulstufe sowohl in digitaler als auch in zweifach ausgedruckter Form abgegeben, so wird der Prüfungskandidat bzw. die Prüfungskandidatin nicht zur Präsentation und Diskussion zum vorgesehenen Prüfungstermin zugelassen. Eine Zulassung zur Präsentation und Diskussion ist nach Abgabe der schriftlichen Arbeit zum nächstmöglichen Prüfungstermin möglich.
Wenn ein Schüler/eine Schülerin die 7. Klasse wiederholen muss, bleibt das genehmigte Thema bestehen. Es kann aber auch erneut ein neues Thema eingereicht werden.
Eine formale Vorgabe des Literaturumfangs ist nicht vorgesehen, sie hängt wesentlich von der Fragestellung und der Qualität der verwendeten Quellen ab. Die vorwissenschaftliche Arbeit darf sich ja nicht in der (bloß kompilatorischen) Verarbeitung von Informationsquellen allein erschöpfen. Angestrebt ist ein Umfang an Literatur, der Methodenkompetenz im Umgang mit Quellen und Literatur exemplarisch ermöglicht. In diesem Sinn ist auch die Frage der Aktualität zu sehen. Es ist nicht der Diskurs über den letzten Stand wissenschaftlicher Forschung gefragt, es genügt vielmehr anhand weniger wissenschaftlicher Werke die Fähigkeit zu zeigen, an den allgemein anerkannten Forschungsstand anzuknüpfen.
Eine nochmalige Erstellung der schriftlichen Arbeit samt Präsentation und Diskussion im Wiederholungsjahr ist nicht notwendig, wenn das Prüfungsgebiet „Vorwissenschaftliche Arbeit“ abgeschlossen wurde. Auf Antrag kann auch ein eigenes Zeugnis über das Prüfungsgebiet „Vorwissenschaftliche Arbeit“ ausgestellt werden.
Im Falle der negativen Beurteilung des Prüfungsgebietes „Vorwissenschaftliche Arbeit“ durch die Prüfungskommission ist innerhalb von vier Wochen nach negativer Beurteilung eine neue Themenstellung festzulegen. Die zuständige Schulbehörde hat dem Thema innerhalb von zwei Wochen zuzustimmen oder unter Setzung einer Nachfrist die Vorlage einer neuen Themenstellung zu verlangen.
Auch für die vorwissenschaftliche Arbeit gilt, dass vorgetäuschte Leistungen nicht zu beurteilen sind. Zu unterscheiden ist, ob eine vorwissenschaftliche Arbeit durch vereinzelte Plagiate beeinträchtigt oder die Arbeit in wesentlichen Teilen als plagiiert zu betrachten ist. Im ersten Fall wird dies als mangelhafte Anwendung wissenschaftlicher Regeln in die Beurteilung einfließen, in letzterem als vorgetäuschte Leistung zu betrachten sein. Die Beurteilung des Prüfungsgebietes durch die Prüfungskommission erfolgt nach der Präsentation und Diskussion auf Basis eines begründeten Antrags des Prüfers bzw. der Prüferin.
Hinweise auf Plagiierung können sich insbesondere aus (protokollierten) Widersprüchen im Arbeitsprozess, aus Brüchen innerhalb der Arbeit oder aus der Verwendung von Plagiatssoftware ergeben. Nicht auszuschließen ist, dass sie auch erst im Rahmen der Präsentation und Diskussion herausgearbeitet werden.
Nach einer negativen Beurteilung kann der Schüler/die Schülerin die vorwissenschaftliche Arbeit zum nächsten Prüfungstermin bei demselben Prüfer/ derselben Prüferin oder einem/einer anderen wiederholen. Dafür muss innerhalb von vier Wochen nach negativer Beurteilung ein neues Thema der vorwissenschaftlichen Arbeit im Einvernehmen mit dem/der zukünftigen Prüfer/in festgelegt und im Dienstweg bei der zuständigen Schulbehörde eingereicht werden. Die zuständige Schulbehörde hat dem Thema innerhalb von zwei Wochen zuzustimmen oder unter Setzung einer Nachfrist die Vorlage einer neuen Themenstellung zu verlangen. Es erfolgt nach Abschluss der letzten Schulstufe keine kontinuierliche Betreuung mehr.
Zuletzt geändert: Donnerstag, 1. Dezember 2016, 22:01