www.ahs-vwa.at

Vorwort der VWA

Vorworte oder Vorbemerkungen finden sich im Wissenschaftsbereich in erster Linie in Arbeiten, die zur Veröffentlichung gedacht sind. Ansonsten sind Vorworte und Danksagungen eher unüblich. Bei einer Veröffentlichung kann wichtig sein, einer anonymen Leserschaft einen Begleitbrief¹ mit Erklärungen über die Arbeit zu geben, also die Schilderung persönlicher Rahmenbedingungen, Stellungsnahmen, Danksagungen und Widmungen.

Bei einer VWA hingegen sollten Sie  gut überlegen, ob persönliche Aspekte, etwa persönliche Hintergründe zur Entstehung der Arbeit, wirklich so bedeutsam sind, dass die Leser/innen – im Fall der VWA die Mitglieder der Prüfungskommission – unbedingt darüber informiert werden müssen.
Falls nach reiflicher Überlegung entschieden wird, dass dies der Fall ist, so kann der VWA ein Vorwort vorangestellt werden.

Dies gilt ebenso für den Fall, dass die Arbeit an der VWA wesentlich von externen Personen oder Institutionen unterstützt wurde und diesen Personen und Institutionen die VWA übergeben wird. Die Personen bzw. Institutionen werden genannt und die Art der Unterstützung/der Beitrag zum Gelingen der VWA wird offengelegt. Personen werden mit ihren Titeln und Funktionen genannt.

Das Vorwort gehört nicht zum eigentlichen Text, ist vor dem Inhaltsverzeichnis positioniert und erhält keinen Gliederungspunkt. Das erste mit einer Ziffer versehene Kapitel ist immer die Einleitung („1 Einleitung“).
Das Vorwort einer VWA sollte maximal eine Seite umfassen und endet mit dem (Wohn-)Ort, dem Datum und dem Namen der Schülerin/des Schülers.

Das Vorwort ist nicht Teil der Arbeit und fließt nicht in die Zeichenzahl ein.

¹ Standop, Ewald: Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. 14. Aufl. Heidelberg/Wiesbaden. 1994, S. 24.