Betreuung organisieren

Lehrer/innen, die Schüler/innen bei der Erstellung der VWA betreuen, begleiten diese über einen längeren Zeitraum durch unterschiedliche Phasen des Arbeitsprozesses.

Daraus resultieren den Arbeitsphasen entsprechend verschiedene Aufgaben, die bereits zu Beginn der Betreuungstätigkeit vorbereitet und geplant werden sollen. Besonders wichtig sind die Gestaltung einer Arbeitsbeziehung zwischen Betreuungsperson und Kandidat/in und die Entwicklung eines Projektplans für den gesamten Arbeitsprozess im Sinne eines erfolgreichen Zeit- und Projektmanagements. 

Die vorwissenschaftliche Arbeit ist als Abschlussarbeit an AHS ein Teil der Reifeprüfung und muss von allen Kandidatinnen/Kandidaten verfasst werden. Bei der Bewältigung dieser Prüfungsaufgabe werden sie von einer Betreuungsperson umfassend und kontinuierlich begleitet und unterstützt.1

Die einzelnen Tätigkeiten im Betreuungsprozess werden in einem Protokoll sichtbar gemacht. Dieses Protokoll enthält nachvollziehbare Vermerke zu Vereinbarungen, Arbeitsfortgang, zu unterstützenden Tätigkeiten und Angeboten sowie zu den Aktivitäten der Schülerin/des Schülers.

Nach der Abgabe der VWA bewertet die Betreuungsperson die schriftliche Arbeit, führt durch Präsentation und Diskussion und stellt im Anschluss einen Notenantrag zur Gesamtbeurteilung.

Aufgaben von Betreuungspersonen im 1. Semester der 7. Klasse

Ziel:

Der/die Schüler/in hat ein klares Bild davon, welchen Fragen und Aspekten er/sie zur Bearbeitung des Themas nachgehen wird. Er/sie weiß, welche Arbeitstechniken und Methoden zur Anwendung kommen werden und welche Arbeitsschritte wann gesetzt werden müssen. Er/sie kann kompetent den Erwartungshorizont für die Themeneinreichung erstellen.

Betreuungsperson und Schüler/in klären in einem Contracting Form und Regeln der Zusammenarbeit sowie Zuständigkeiten.

Beratung und Unterstützung der Schülerin/des Schülers

  • bei der Suche nach einführender Literatur zur Vorbereitung der inhaltlichen Festlegung, 
  • bei der Eingrenzung des Themas, der Konkretisierung der Fragestellung(en), der Schwerpunktsetzung, der Erstellung einer ersten Gliederung,
  • bei der Wahl geeigneter Arbeitstechniken und Methoden,
  • Information über die Vorgangsweise bei Einreichung und Genehmigung (für die Einreichung geforderte Aspekte, Bewilligungsverfahren; Procedere im Fall der Rückweisung),
  • begleitendes Feedback bei der Erstellung des Erwartungshorizonts,
  • Hinweise zu bereitstehenden Ressourcen (Schul- und öffentliche Bibliotheken, www.ahs-vwa.at/schueler,www.ahs-vwa.at/lehrpersonen, Lehrwerke zum (vor-)wissenschaftlichen Arbeiten, Partnerinstitutionen),
  • Information über standorteigene Termine und Vorgaben,
  • Offenlegung eigener Qualitätsansprüche an die VWA und die Arbeitsbeziehung.

Empfehlungen für das 2. Semester der 7. Klasse

Ziel:

Der/die Schüler/in kann planvoll und zielgerichtet an der Erstellung der VWA arbeiten. Er/sie verfügt über einen realistischen  Projektplan und über Arbeitsstrategien sowie Klarheit über erste Umsetzungsschritte.

Beratung und Unterstützung der Schülerin/des Schülers

  • bei der Erstellung eines Zeit- und Projektplans, indem Meilensteine definiert und Termine festgelegt werden (Häufigkeit und Ablauf der Beratungsbesprechungen, Termine für die Erledigung einzelner größerer Arbeitsschritte),
  • Information über die Leistungserwartungen bzw. Beurteilungskriterien (Gewichtung der einzelnen Qualitätsmerkmale) anhand des Beurteilungsrasters,
  • Information über die Regeln zur Verwendung von Hilfsmitteln und Quellen
  • Vereinbarungen für den Fall von Regelverletzungen,
  • bei der Planung und Einleitung erster Arbeitsschritte sowie bei der Vorbereitung von Arbeitsvorhaben über die Sommerferien,
  • Vereinbarung weiterer Besprechungstermine.

Empfohlene Tätigkeiten im 1. Semester der 8. Klasse

Ziel:

Der/die Schüler/in kann planvoll und zielgerichtet an der Erstellung der VWA arbeiten. Er/sie erhält durch präzises und qualitätsvolles Feedback ein klares Bild von Stärken und Schwächen der Arbeit. Er/Sie kann strategisch sinnvolle Entscheidungen zur Fertigstellung der VWA treffen.

Beratung und Unterstützung der Schülerin/des Schülers

  • beim Arbeits- und Schreibprozess, indem Feedback zu inhaltlichen Fragen, zum methodischen Vorgehens und zur sprachlichen Realisierung gegeben wird, 
  • Bereitstellung sachkundiger und korrekter Information über gesetzliche, standortspezifische informelle Vorgaben,  durch Anregungen zur Optimierung von Vorgangsweise und formaler Gestaltung,
  • Augenmerk auf den Zeit- und Projektplan,
  • Anleitung zu Reflexion über förderliche und hinderliche Arbeitsstrategien.

Aufgaben der Betreuungsperson im 2. Semester der 8. Klasse

Ziel:

Der/die Schüler/in lädt die schriftliche VWA hoch und bereitet eine inhaltlich korrekte, fokussierte und kompetent aufbereitete Präsentation und Diskussion vor.

Die Betreuungsperson wechselt in die Rolle der/des Beurteilenden.

Beratung und Unterstützung der Schülerin/des Schülers

  • bei der Vorbereitung  der Präsentation und Diskussion (inhaltliche Auswahl und Schwerpunktsetzung, Visualisierung, Adressatengemäßheit etc.) und zur Vorbereitung auf die Diskussion.

Tätigkeiten als Prüfer/in:

  • Plagiatsprüfung und Freigabe der Arbeit in der Genehmigungsdatenbank,
  • der schriftlichen Bewertung der Arbeit und Weiterleitung der korrigierten Arbeit samt Begleitprotokoll an die Kommissionsmitglieder.

1 Diese Auflistung folgt der Prüfungsordnung AHS, StF. BGBl II Nr. 174/2012, § 9 Abs. 1 und Abs. 3: „Die schriftliche Arbeit (einschließlich allfälliger praktischer und/oder grafischer Arbeiten) ist als selbstständige Arbeit außerhalb der Unterrichtszeit zu bearbeiten und anzufertigen, wobei Ergebnisse des Unterrichts mit einbezogen werden dürfen. In der letzten Schulstufe hat eine kontinuierliche Betreuung zu erfolgen, die unter Beobachtung des Arbeitsfortschrittes vorzunehmen ist. Die Betreuung umfasst die Bereiche Aufbau der Arbeit, Arbeitsmethodik, Selbstorganisation, Zeitplan, Struktur und Schwerpunktsetzung der Arbeit, organisatorische Belange sowie die Anforderungen im Hinblick auf die Präsentation und Diskussion, wobei die Selbstständigkeit der Leistungen nicht beeinträchtigt werden darf.“ – „Zur Dokumentation der Arbeit sind Aufzeichnungen, insbesondere Vermerke über die Durchführung von Gesprächen im Rahmen der Themenfindung und der Festlegung des Erwartungshorizontes sowie im Zuge der Betreuung und nach Fertigstellung der Arbeit im Hinblick auf die Präsentation und Diskussion, zu führen und dem Prüfungsprotokoll anzuschließen.“

Der Prozess der Erstellung einer VWA wird von einem/r Lehrenden vom Beginn der 7. Klasse an bis zur Präsentation und Diskussion der Arbeit im 2. Semester der 8. Klasse begleitet und betreut. Dies bringt mit sich, dass sowohl Schüler/innen als auch Lehrende in einer „neuen“ Lern- und Lehrbeziehung miteinander arbeiten.

Der Erfolg des Projektstarts, die Zufriedenheit von Betreuungspersonen und Schülerinnen und Schülern im Prozessverlauf sowie ein positiv erlebter Abschluss des VWA-Projekts hängen in hohem Maße davon ab, wie die fast zweijährige Zusammenarbeit von Beginn an gestaltet wird. Viele wichtige Punkte und Aspekte, die diese Beziehung betreffen und maßgeblich beeinflussen, können in einem gesonderten Gespräch zwischen Betreuungsperson und Schüler/in diskutiert, geklärt und vereinbart werden.

Im Folgenden werden inhaltlich, strukturell und formal wichtige Punkte und Fragen aufgelistet, die dabei zwischen Betreuungspersonen und Kandidatinn/Kandidaten besprochen werden sollten, und gleichzeitig wird deren Relevanz erklärt.

Anmerkung: Bevor sich Betreuer/in und Schüler/in zu diesem Gespräch treffen, kann seitens der Betreuungsperson vorgeschlagen werden, das Erstgespräch beiderseits sinnvoll vorzubereiten. Dafür kann seitens der Betreuungsperson eine Auswahl an nachstehenden Fragen an die Schülerin/den Schüler kommuniziert werden, damit eine inhaltliche Vorbereitung möglich wird.
 

Zusammenarbeit Lehrkraft - Schüler/in
I. Themen in Bezug auf die qualitative Zusammenarbeit zwischen Betreuer/in und Schüler/in
 Gemeinsam zu erörternde FragenRelevanz der Thematik
Erklärung des Ablauf des Betreuungsgesprächs 
  • Welche Themen müssen von Seiten der Betreuungsperson unbedingt besprochen und abgeklärt werden?
  • Welche von Seiten der Schülerin/des Schülers?
 
 
  • Zu Beginn des ersten Gesprächs zwischen Betreuer/in und Schüler/in sollte seitens der Betreuungsperson erklärt werden, welche Punkte besprochen werden sollen, damit sich auch der/die Schüler/in darauf einstellen kann. 
  • Eine Nachfrage, ob weitere Themen angesprochen werden sollen, gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, dieses Gespräch aktiv mitzugestalten. 
  • Die anzusprechenden Themen können schon vor dem ersten Gespräch kommuniziert und vereinbart werden.
 
Festlegung der Betreuungstermine 
  • Wie wollen wir die Terminvereinbarung gestalten? 
  • Wie oft wollen wir uns – aus heutiger Sicht – treffen? 
  • Wollen wir diese Betreuungstermine fix im Vorhinein vereinbaren, um dafür genügend Zeit zu haben? 
  • Sind Zusatztermine grundsätzlich denkbar und möglich?
 
 
  • Es kann von Bedeutung sein, die Frequenz der Termine festzulegen, um Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit herzustellen.
  • Die Ernsthaftigkeit der Arbeitsweise wird damit beiderseits unterstrichen.
  • Klare Vorstellungen über den Betreuungsrhythmus schaffen Vertrauen und Sicherheit in Bezug auf den Arbeitsprozess.
 
Gestaltung der Beratungsgespräche 
  • Wie sollen die Beratungs- und Betreuungsgespräche gestaltet werden?
  • Wie lange sollen diese Besprechungen jeweils ausfallen? 
  • Was halten wir in Bezug darauf für passend und sinnvoll? 
  • Wie passt es für uns beide?
 
 
  • Der Austausch über Vorstellungen bzgl. der notwendigen Betreuungsgespräche klärt die Erwartungen und macht es notwendig, sich konkreter mit diesen auseinanderzusetzen. 
  • Ein Gespräch darüber macht auch deutlich, welche Aspekte beiderseits noch nicht genau überlegt wurden.
 
Vorbereitungen auf die Betreuungsgespräche 
  • Wie wollen wir uns auf die Betreuungsgespräche vorbereiten?
  • Was muss ich als Betreuer/in wissen, um mich auf das Betreuungsgespräch vorbereiten zu können?
  • Was muss ich als Schüler/in wissen, um mich auf das Betreuungsgespräch vorbereiten zu können? 
  • Wann treffen wir Vereinbarungen, was beim nächsten Betreuungsgespräch besprochen wird bzw. was vorbereitet oder mitgebracht werden soll?
 
 
  • Klare Vereinbarungen, was bis zum nächsten Termin zu erledigen bzw. vorzubereiten ist, strukturieren den Arbeitsprozess des Schülers/der Schülerin als auch die unterstützenden Maßnahmen des/der Lehrenden. 
  • Wenn bestimmte Aufgaben und Herausforderungen sinnvoll besprochen werden (sollen), müssen Betreuungsperson und Schüler/in im Vorhinein darüber Bescheid wissen.
  • Es wird nicht nur das „große Ganze“ (= die fertige VWA) gesehen, sondern es werden Teilziele formuliert, die als Meilensteine Schritt für Schritt erreicht werden können. Das steigert die Motivation im Arbeitsprozess.
 
Kommunikation zwischen den Beratungsgesprächen 
  • Wie halten wir es mit der Kommunikation zwischen den Betreuungsgesprächen? 
  • Was ist mir persönlich angenehm (Kommunikation per E-Mail, Telefon oder nur persönlich in der Schule)? 
  • Welche Art der Kommunikation kommt uns beiden entgegen? Womit fühlen wir uns wohl?
  • Wie übermittle ich als Schüler/in schriftliche Zwischenergebnisse? 
  • Wie gebe ich als Betreuerin Rückmeldung?
  • In welchem zeitlichen Abstand ist meine Rückmeldung zu erwarten? 
 

Die Klärung der Kommunikationsbedürfnisse 

  • beugt „Überraschungen“ vor und verhindert, dass etwas „sofort“ und unerwartet erledigt werden soll,
  • gibt den Beteiligten die Möglichkeit, zu deklarieren, wie man arbeiten möchte, und 
  • verhindert unter Umständen Missverständnisse.
 
Einhaltung von Vereinbarungen 
  • Wie steht es mit der Einhaltung von Vereinbarungen? 
  • Welche Erwartungen habe ich als Betreuer/in hinsichtlich der Information über erfolgte Zwischenschritte, um den Arbeitsprozess nachvollziehen zu können?
  • Was hilft mir als Schüler/in, Vereinbarungen einzuhalten?
 
 
  • Das Ansprechen dieses Themas bringt mit sich, dass Erwartungen geklärt werden und mehr Verbindlichkeit auf beiden Seiten hergestellt wird.
  • Relevant ist es hierbei, auf die „Selbstkompetenz“ der Schülerin/des Schülers im Rahmen des VWA-Projektes hinzuweisen, die gezeigt und beurteilt werden soll (vgl. Beurteilungsleitfaden!).
 
Klärung der Rechte und Pflichten, Verantwortlichkeiten von Betreuungspersonen und Schülerinnen und Schülern 
  • Welche Aufgaben habe ich als VWA-Betreuer/in?
  • Was muss/kann/darf/will ich als Betreuer/in tun? 
  • Welche Aufgaben habe ich als Schüler/in im Rahmen des VWA-Projekts? 
  • Was muss/kann/darf/will ich als Schüler/in tun?
  • Welche Rechte und Pflichten haben wir jeweils?
 
 
  • Transparenz über die jeweilige Rolle im VWA-Betreuungsprozess schafft Klarheit darüber, was erwartet werden kann und was nicht.
  • Das Besprechen der jeweils relevanten Aufgaben stärkt die eigene Identität und Rolle in der VWA-Lehr- und Lernbeziehung.
 
Klärung der persönlichen Erwartungshaltung 
  • Was erwarte ich mir als Betreuer/in von den zu betreuenden Schülerinnen und Schülern?
  • Was erwarte ich mir als Schüler/in von meiner Betreuungsperson?
 
 
  • Die Offenlegung von Vorstellungen hinsichtlich des Betreuungs-Verhältnisses …
  • macht sichtbar, ob es überhaupt konkrete Erwartungshaltungen gibt bzw.
  • wie diese ggf. aussehen und
  • ob diese seitens der Betreuungsperson und der Schülerin/des Schülers stark voneinander abweichen.
 
Vereinbarung nächster Betreuungs-/ Besprechungstermin 
  • Wann treffen wir uns das nächste Mal? 
  • Was wollen wir da voraussichtlich tun? 
  • Wer bereitet dafür was genau vor? 
  • Welche Schritte sind bis zum nächsten Treffen realistischer-weise möglich? 
 
 
  • Klärung des nächsten Schrittes ist wichtig, um die Motivation aufrechtzuerhalten und an das erste Betreuungsgespräch Sinn stiftend anzuknüpfen.
 
II. Inhaltliche und projektbezogene Themen
 Gemeinsam zu erörternde FragenRelevanz der Thematik
Eingereichtes Thema & Projektidee 
  • Um welchen Aspekt eines Themas soll es in der VWA gehen? Was ist von Interesse?
    Seitens der Schülerin/des Schülers:
  • Welches Thema oder Themenfeld interessiert mich als Schüler/in? 
  • Wie bin ich auf mein Thema gekommen? 
  • Was hat mich veranlasst, mich für dieses Thema zu entscheiden? 
  • Gab es einen Anlass? Wer hat mich auf die Idee gebracht?
  • Welche Leitfrage interessiert mich dabei genau? Wie könnte die Frage lauten?
  • Wie kann ich meine Fragestellung beantworten? Wie will ich vorgehen?
  • Was muss ich dafür tun? (Welche Handlungen muss ich setzen?)
 
 
  • Das Thema und die Leitfragen, die im Rahmen der VWA beantwortet werden sollen, sind für Schüler/innen wichtig und identitätsstiftend, weil selbst gewählt.
  • Die Geschichte der Themenwahl gibt Aufschluss über den Kern des Schülerinteresses. Es kann in der Folge besser darauf eingegangen werden.
 
Erwartungshorizont als erster Meilenstein  
  • Was weiß ich als Schüler/in über die Erstellung des Erwartungshorizonts? 
  • Wissen wir Bescheid über den Aufbau des Erwartungshorizonts, die Abgabefristen und den Gebrauch und Nutzen der VWA-Genehmigungsdatenbank?
  • Welchen Zeitplan vereinbaren wir für das erste Semester der 7. Klasse, um es der Schülerin/dem Schüler zu ermöglichen, den Erwartungshorizont rechtzeitig und vollständig einreichen zu können?
 
 
  • Die ernsthafte Diskussion und Vorbereitung des Erwartungs-horizonts bilden die Grundlage für ein zeitlich gut geplantes VWA-Projekt.
  • Die Umsetzung des VWA-Projekts wird dadurch erleichtert und bereits in der 7. Klasse auf den Weg gebracht.
  • Es entsteht eine inhaltlich und zeitlich durchdachte Arbeits-struktur.
  • Der kausale Zusammenhang zwischen Themafragestellung, Arbeitsweisen und Gliederung wird offensichtlich und transparent.
 
Informationsquellen zur VWA besprechen 
  • Was weiß ich als Schüler/in über die wichtigen Informationsportale zur VWA?
  • Inwiefern sind Betreuer/in und Schüler/in über die Inhalte der offiziellen Websiten www.ahs-vwa.at/lehrpersonen und www.ahs-vwa.at/schueler vertraut?
  • Wie können vorhandene Ressourcen am Schulstandort oder außerhalb der Schule (z. B. Bibliotheken) genutzt werden?
 
 
  • Ein gemeinsames Sichten der Ressourcen zur VWA von Betreuer/in und Schüler/in macht diese projektrelevant.
  • Diese Relevanz kann konkret besprochen werden, damit die Hemmschwelle fällt, die vorhandenen Ressourcen in Zukunft selbständig zu verwenden.
 
Unverbindliche Übung (am Schulstandort) 
  • Welche Themen wurden in der Unverbindlichen Übung zum vorwissenschaftlichen Arbeiten am Schulstandort bereits besprochen?
  • Wie viel dieser Informationen ist für die von mir betreuten  Schüler/innen abrufbar und VWA-relevant? 
 
 
  • Für Betreuungspersonen ist es wichtig, zu erfahren, auf welches Wissen die Schüler/innen zurückgreifen können und welche Kompetenzen hier bereits aufgebaut wurden.
 
Beurteilungsleitfaden besprechen 
  • Inwieweit ist der Beurteilungsleitfaden für uns ab dem Erstgespräch relevant? Was ist wichtig daran?
  • Wie genau wissen wir über den Beurteilungsleitfaden zur VWA und die dort beschriebenen Kompetenzen Bescheid?
 
 
  • Der Beurteilungsleitfaden ist Grundlage für die Beurteilung des VWA-Prozesses.
  • Transparenz hinsichtlich der zu zeigenden Kompetenzen ist für Schüler/innen und Betreuende von höchster Relevanz.
  • Im Laufe des Gesprächs sollte klar werden, dass nicht nur die schriftliche Arbeit für die Beurteilung zählt, sondern auch die Qualität des Arbeitsprozesses.
 
Betreuungs- und Begleitprotokoll 
  • Warum sind diese Protokolle so wichtig?
  • Wie wollen wir es mit der Erstellung des Betreuungs- und Begleitprotokolls halten?
  • In welcher Form erstellen wir diese abgestimmt aufeinander?
  • Was tragen wir dort alles ein?
  • Was schreiben wir, als Abschluss des Erstbetreuungsgesprächs, in das Protokoll?
 
 
  • Rechtliche Vorgaben zur Erstellung der Protokolle sollten den Schülerinnen und Schülern bekannt sein.
  • Es sollte ein gemeinsames Verständnis darüber hergestellt werden, dass sowohl das Begleit- als auch das Betreuungsprotokoll als rechtliche Absicherung für Betreuungspersonen und Schüler/innen dienen.
  • Protokolle machen den Projektverlauf nachvollziehbar – im Eigeninteresse aller Beteiligten.
 

 

Um Ihre Betreuungstätigkeit effizient zu gestalten, sind Projektmanagement-Werkzeuge nützlich: ein Zeitplan mit Meilensteinen und spezifischen Arbeitspaketen. Auf diese Weise behalten Sie als Betreuende das VWA-Projekt leichter im Blick, wissen, wann Ihre Unterstützung voraussichtlich gebraucht wird und zu welchen Zeitpunkten welche Zwischenergebnisse vorliegen sollten.

Die Schüler/innen wiederum können auf diese Weise strukturiert arbeiten, wissen, welche Etappen sie schon erfolgreich hinter sich gebracht haben und wie weit es noch bis zum Ziel ist.

Meilensteine sind wichtige Prüfpunkte im Projektverlauf. Sie zeigen, wann eine Projektphase abgeschlossen ist oder ein neues Arbeitspaket begonnen wird. Oft werden Meilensteine auch an Weggabelungen platziert, wo über die weitere Vorgehensweise zu entscheiden ist. Zusätzlich geben sie einen Überblick, wie viel für das Projektziel noch zu tun ist.

Arbeitspakete sollten kleinteilig und vor allem klar definiert sein: Was soll genau getan werden? Was braucht man dafür? Wie viel Zeit wird dafür veranschlagt? Welches Produkt oder welcher Status muss am Ende mindestens erreicht sein?

Die VWA ist für Ihre Schüler/innen zumeist das erste langfristige Projekt, daher brauchen sie beim schwierigen Unterfangen der Projektplanung Ihre Unterstützung. Gerade an den Übergängen von Planung zu eigenständiger Umsetzung und von der Erstversion zur Überarbeitung und Fertigstellung der VWA kommt es oft zu Schreibblockaden. Beobachten Sie, ob die Schüler/innen nicht vom Weg abkommen, und greifen Sie notfalls lenkend ein. An wichtigen Meilensteinen halten Sie gemeinsam inne, um zu rekapitulieren, was bereits geschafft wurde. Darum werden große Meilensteine am besten mit einem konkreten Ergebnis verknüpft. Ihr Feedback darauf hilft, danach wieder zielgerichtet zu starten.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die VWA-Arbeitspakete und Meilensteine mit zeitlichen Empfehlungen. Lassen Sie Ihre Schüler/innen den Zeitaufwand für die einzelnen Arbeitspakete möglichst kleinteilig schätzen und am besten vom Ziel aus rückwärts planen (siehe Zeitplanung rückwärts), um einen realistischen Zeitplan ihrer VWA-Projekte zu skizzieren.

Planungsphase (Anfang 7. Klasse bis Ende 7. Klasse)
Planungsphase (Anfang 7. Klasse bis Ende 7. Klasse)
Meilensteine und ErgebnisseArbeitspakete der Schüler/innenWorauf Sie achten sollten
VWA-Betreuungsvereinbarung
Start des VWA-Projektes
Herbst 7. Klasse
Schüler/innen treffen die Entscheidung für ein Thema. Gemeinsam mögliche Herangehensweise und Forschungsinteressen abstecken.Motivation für das Thema
Von Anfang an Blick auf die Notwendigkeit der Entscheidung für einen Themenaspekt lenken.
Themenbereich eingegrenzt 
vor Weihnachten 7. Klasse
Überblickslesen, Fokus finden, mehrere Themenbereiche recherchieren und einen auswählen.Finden die Schüler/innen brauchbare Literatur, Quellen und Ideen?
Erwartungshorizont-Entwurf 
nach Weihnachten 7. Klasse

Feedback der Betreuungsperson startet
Passende und relevante Literatur suchen, ein bis zwei Leitfragen formulieren, mögliche Methoden finden, Erwartungshorizont verfassen.Nur ein bis zwei Hauptfragen oder Zielsetzungen, Fokus vom „Worüber schreiben?“ auf die Frage „Was will ich herausfinden/zeigen?“
Thema genehmigt 
Frühjahr 7. Klasse
Feedback der Betreuungsperson einarbeiten, Erwartungshorizont formal korrekt einreichen.Vorgaben von Direktion und LSI beachten.
Detailplanung aller Arbeitspakete fertig
Frühsommer 7. Klasse
Hauptfrage/Zielsetzung und Herangehensweise definiert, allen Teilen der VWA-Materialien und Literatur zugeordnet und Arbeitsplan erstellt.Nur eine enge Zielsetzung/Hauptfrage fokussiert? Ist die Projektart für die Schüler/innen umsetzbar? VWA- Projekt in kleine Arbeitspakete zerlegen.
Versuchsdesign fertigPraktisches Versuchsdesign geplant.Möglichst ein Probedurchgang.
Projektplan mit Milestones fertig bis Juni 7. Klasse
Start der Umsetzungsphase
Detailplanung des zeitlichen Ablaufs, der Arbeitsschritte und Zwischenprodukte.Vom Ziel rückwärts realistisch planen, Plan B + C, Notfallplan im Vorhinein besprechen.
Umsetzungsphase (Ende der 7. bis Anfang der 8. Klasse)
Umsetzungsphase (Ende der 7. bis Anfang der 8. Klasse)
Meilensteine und ErgebnisseArbeitspakete der Schüler/innenWorauf Sie achten sollten
Literatur gelesen und exzerpiert
Sommer zwischen 7. und 8. Klasse
Ausgewählte Literatur lesen und alles Wesentliche herausschreiben, Fachwissen aneignen.Schon beim Lesen herausschreiben: „Zero Draft“ mit Quellen und eigenen Gedanken.
Empirisches Arbeiten vorbereitet Sommer zwischen 7. und 8. Klasse
Ggf. Start der praktischen Forschung
Methoden verstehen, nötiges Fachwissen erarbeitet, Ressourcen organisieren und vorbereiten
Kontaktpersonen kontaktiert, Materialien erstellt.
Damit die Methode nicht abstrakt bleibt, Vorgehen im Detail fixieren und durchdenken, wenn möglich Probedurchlauf (zumindest teilweise) durchführen.
Erstentwürfe von Einleitung, Theorie und Methodenteil fertig
Sommer zwischen 7. und 8. Klasse 
Textfeedback startet
Grundlagen der Methode und eigene Vorgehensweise beschreiben, Erstentwürfe aller Kapitel mit theoretischen Grundlagen, Einleitung skizziert.Je größer die Schwierigkeiten beim Schreiben, desto „roher“ erlauben Sie Erstversionen, verlangen Sie erste Textstellen schon so früh wie möglich, um lenken zu können.
Empirische Arbeit fertig 
Anfang 8. Klasse
Praktische Arbeiten durchführen: Ergebnisse erheben, festhalten und dokumentieren oder auswerten.Alles muss nachvollziehbar sein: genaue Dokumentation mit eigenen Kommentaren.
Kompletter Erstentwurf fertig 
Anfang 8. Klasse
Alle Kapitel sind zumindest inhaltlich als Erstentwurf zu verfassen, Ergebnisse und deren Bedeutung zu beschreiben und schriftlich zu diskutieren und die Leitfragen zu beantworten.Schreibblockaden gibt es häufig am Anfang neuer Abschnitte, besonders der Ergebniskapitel.
Zu späte empirische Ergebnisse besser vorerst weglassen als unter Zeitdruck verschriftlichen.
Finalisierungsphase (Beginn der 8. Klasse bis zur VWA-Präsentation Sommersemester 8. Klasse)
Finalisierungsphase (Beginn der 8. Klasse bis zur VWA-Präsentation Sommersemester 8. Klasse): 
Meilensteine und ErgebnisseArbeitspakete der Schüler/innenWorauf Sie achten sollten 
Inhaltliche Überarbeitung fertig,
Herbst 8. Klasse
Feedback auf den Erstentwurf einarbeiten: inhaltlich ergänzen und Überflüssiges streichen, inhaltliche Struktur fixieren.Das Kürzen und Überarbeiten eigener Texten ist schmerzhaft und erzeugt Widerstand, Fokus zuerst nur auf den Inhalt richten.
Strukturelle Überarbeitung 
vor Weihnachten 8. Klasse

Start des sprachlichen Feinschliffs
Textteile in eine sinnvolle, gut lesbare Reihenfolge bringen und mit Überschriften und Abbildungen strukturieren; Kapiteleinleitungen und -überleitungen schreiben.Für effizientes Überarbeiten schrittweise in die Textstruktur hineinzoomen: vom Gesamttext zum Kapitel zum Absatz (pro Gedankengang) zur Satzstruktur.
Sprachliche Überarbeitung fertigFeedback einarbeiten, Text sprachlich überarbeiten, sachlich formulieren und korrekt zitieren, letztes Feedback einholen.Konstruktives Textfeedback, sachliche Klarheit ist wichtiger als Stil.
Korrektur beendet
nach Weihnachten 8. Klasse
Literaturliste überprüfen, Grammatik, Rechtschreibung und Nummerierungen korrigieren.Ggf. Unterstützung durch externe Personen mit Sprach- und Textverarbeitungskompetenz.
VWA eingereicht
Februar 8. Klasse
Beschreibung der VWA
Abstract schreiben, Layout kontrollieren, VWA zeitgerecht hochladen.Zeitmangel führt zu Schlampigkeit im Endspurt, frühere Deadline als Puffer einplanen.
Präsentationsentwurf
März der 8. Klasse
Inhaltliche Punkte festlegen: Was war die Frage/das Ziel? Wie und womit wollte ich das herausfinden? Was ist dabei herausgekommen? Was bedeuten diese Ergebnisse? 
Präsentationselemente wählen und Präsentationsmedien gestalten.
Wenige Punkte reichen für eine gute Präsentation: Nicht alles muss hineingepackt werden, aber vielleicht Stichworte auf Spickzettel oder Zusatzfolien, Probepräsentation mit Feedback.
Präsentation gehalten 
Maturateil VWA geschafft!
VWA erfolgreich präsentieren, alle Fragen beantwortet.Vermitteln Sie Ruhe.

Schritt für Schritt mit Blick auf die fertige VWA

Etwas zu planen, was man noch nicht genau kennt, ist schwierig. Oft geht sich nicht alles so aus wie geplant. Damit ein Zeitplan auch hält, müssen Sie einerseits immer einen groben Überblick behalten und andererseits die einzelnen Arbeitsportionen genau vorbereiten. Darum ist es gerade beim ersten großen Schreibprojekt VWA wichtig, sowohl professionelle Schreibstrategien einzusetzen als auch die eigene Arbeitsweise genau und ehrlich zu betrachten.

  • VWA wie ein Profi planen: Welche Schritte muss Ihr VWA-Projekt durchlaufen?
    Jedes wissenschaftliche Schreibprojekt durchläuft immer die gleichen drei Phasen mit typischen Arbeitsschritten, konkreten Ergebnissen und Zwischenprodukten: 
    • Planungsphase: schließt ab mit einer detaillierten Projektplanung der VWA.
    • Umsetzungsphase: endet mit dem vollständigen Erstentwurf des VWA Textes.
    • Finalisierungsphase: als Finale die Abgabe und erfolgreiche Präsentation der VWA
      In jede der drei Phasen sollten Sie gleich viel Arbeitsaufwand investieren, um ein gutes Endergebnis zu erreichen. 
  • Alle Arbeitsschritte managen: Was müssen Sie jeweils genau erledigen und fertigstellen, um den nächsten Schritt tun zu können? Zerlegen Sie obige drei Phasen in weitere kleine Portionen, um den wirklichen Zeitbedarf abschätzen zu können. 
  • VWA als eigenes Projekt individuell planen: Designen Sie Ihren VWA-Zeitplan nach Ihrem persönlichen Tempo. Dafür müssen Sie Ihr Arbeitsverhalten genau beobachten, weil Sie beim ersten Mal oft noch nicht so genau wissen, wie viel Zeit Sie wofür einplanen müssen: Wie lange dauert es für Sie, brauchbare Informationen zu finden? Wie schnell lesen Sie eine Seite? Wie schnell schreiben Sie eine Seite über schwierige Inhalte? Wie lange brauchen Sie für andere benötigte Tätigkeiten? Belügen Sie sich nicht selbst, sondern planen Sie realistisch.
  • Immer ein Ziel vor Augen: Überlegen Sie immer, was das Ziel oder Produkt jedes Arbeitsschrittes sein soll. So können Sie Ihre Arbeitszeiten fokussiert nützen und sich nach jedem erreichten Meilenstein eine Pause und eine Belohnung gönnen. 
  • Plan B in der Tasche: Überlegen Sie sich schon im Vorhinein den möglichen „Worst Case“ und „Best Case“: Was könnten Sie weglassen, wenn es eng wird? Was machen Sie nur, wenn Sie alles andere vor der Deadline erledigt haben?

Vom Ziel rückwärts planen

In der folgenden Tabelle finden Sie Impulse zu allen Schritten, die jede VWA durchlaufen muss.

Passen Sie die genannten Deadlines an Ihre VWA und an Ihr Tempo an, um einen funktionierenden Zeitplan für Ihre VWA zu schaffen. Starten Sie am besten ausgehend vom erreichten Ziel – der erfolgreichen Abgabe und Präsentation Ihrer VWA. Ihr Zeitplan ist nicht statisch – überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie noch im Zeitrahmen sind, und achten Sie darauf, dass die nächsten Schritte umsetzbar bleiben. Wenn Sie sehen, dass die Zeit knapp wird, schaffen Sie entweder zusätzliche Arbeitszeiten oder streichen Sie notfalls Teile – dann tritt Plan B in Kraft.

Passen Sie die Zwischenschritte an Ihre VWA an und schätzen Sie Ihren Arbeitsaufwand in Stunden ab. Seien Sie großzügig und geben Sie sicherheitshalber noch Pufferzeiten dazu. Schauen Sie dann in Ihrem Kalender, wann Sie diese Zeitspannen unterbringen können, und tragen Sie eine Deadline für jedes Zwischenziel ein. Planen Sie insbesondere in der Finalisierungsphase zu jedem Schritt Austausch mit Ihrer Betreuungsperson ein.

Verwenden Sie Ihren Zeitplan, um

  • immer im Blick zu haben, wo Sie in Ihrem VWA-Projekt stehen und was Sie schon erledigt haben,
  • sich für jeden Zwischenschritt zu belohnen und nichts zu vergessen,
  • rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, wenn Sie sehen, es geht sich etwas nicht aus,
  • Ihre VWA ohne Stress rechtzeitig erfolgreich abzuschließen!
Finalisierungsphase
Datum, DeadlineGeschafftes Ziel und ZwischenproduktImpulsfragen und konkrete To-do-Liste (individuell anzupassen)Aufwand in Stunden
Matura, VWA-Präsentation

Maturateil VWA geschafft!
VWA erfolgreich präsentiert

Was ist wichtig, um die VWA-Präsentation überzeugend zu halten? 
 Präsentation fertig gestaltetAuswahl der wichtigsten Aspekte Ihrer VWA, die Sie in 5 Minuten präsentieren können. Wie und mit welchen Präsentationmedien wollen Sie präsentieren? 

Abgabe Sommersemester 8. Klasse

VWA-Endversion fertig und abgegebenWie lange brauchen Sie, um alle Seiten komplett überarbeitet zu haben? Wie lange brauchen Sie, um das Betreuenden-Feedback einzuarbeiten? 
 Letztes Feedback eingeholtWann erreichen Sie Ihre Betreuungsperson? 
 Formales Layout fertigWie schnell können Sie das Layout fertigstellen? 
 Korrekturen fertigWelche Hilfe und wie lange brauchen Sie pro Seite, um alle Fehler zu entdecken und auszubessern? 

Weihnachten
8. Klasse

Sprachliches Lektorat fertigWie lange brauchen Sie pro Seite, um an den sprachlichen Formulierungen zu feilen? Wer kann Ihnen sprachliches Feedback geben? 
 Textaufbau und Struktur fixiertWie reihen Sie die einzelnen Textteile sinnvoll aneinander? Wie lange brauchen Sie pro Kapitel? 
 Inhaltlich vervollständigt

Was muss noch wie ausführlich ergänzt werden?
Was können Sie streichen?

 
 Feedback zum Erstentwurf erhaltenWann bekommen Sie Betreuenden-Feedback? 
Umsetzungsphase
Herbst WS, 8. KlasseErstentwurf fertiggestelltWie lange brauchen Sie, um alle Inhalte Ihres Detailplans in vorgesehenem Umfang zu verschriftlichen?Aufwand in Stunden
 Ergebnisse und Diskussion niedergeschriebenHaben Sie zu allen methodischen Schritten Ergebnisse verfasst und die Bedeutung der Ergebnisse diskutiert? 

Herbst WS, 8. Klasse

Praktischer Teil abgeschlossenKönnen Sie alle geplanten Ergebnisse im Detail darstellen? Wie lange brauchen Sie für alle praktischen Tätigkeiten? 
Sommer vor der 8. KlasseErstentwürfe der Texte zu Theorie, Material, Methoden verfasstWie lange brauchen Sie, um die geplanten Seiten zu den vorgesehenen Inhalten zu schreiben? 
Sommer vor der 8. KlasseAlle primär nötige Literatur gelesen und Fachwissen erarbeitetWie lange brauchen Sie, um die vorbereitete Literatur zu lesen, zu exzerpieren und zu verstehen? 
 Start der praktischen Forschung Was müssen Sie noch lernen oder lesen, um mit Ihrer praktischen Arbeit beginnen zu können? 
 Literatur und Informationsmaterial zum Durcharbeiten vorbereitetWas müssen Sie noch herausfinden, um mit dem eigentlichen Lesen beginnen zu können? 
 Kontaktpersonen kontaktiert, Materialien und Ressourcen organisiertWas müssen Sie noch vorbereiten, um mit dem praktischen Arbeiten beginnen zu können? 
Planungsphase
Sommer vor der 8. KlasseArbeitsplanung im Detail fertigWorüber wollen Sie pro Seite schreiben? Welche Literatur und Informationen brauchen Sie dafür?Aufwand in Stunden

Frühjahr der
7. Klasse

Erwartungshorizont eingereichtWie aufwendig ist es, das Feedback der Betreuenden einzuarbeiten und formal alles zu korrigieren? 
 VWA mit Betreuenden abgestimmtWann können Sie sich zur Feinabstimmung treffen? 
 Erwartungshorizont-Entwurf verfasstWie lange brauchen Sie, um zu beschreiben, wie Sie Ihre Leitfragen beantworten wollen? 
 Leitfragen, Literatur und methodische Herangehensweise definiertWie lange brauchen Sie, um die möglichen Leitfragen durchzudenken und zu recherchieren, wie Sie diese Fragen beantworten können? 
 Themenbereich eingegrenztAuf welche Aspekte Ihres Themas wollen Sie sich konzentrieren? Was wollen Sie ausschließen? Wie lange brauchen Sie für diese Entscheidung? 
7. Klasse, vor WeihnachtenThema und  Betreuungsperson fixiertWann sind Abklärungsgespräche möglich, um ein Thema zu fixieren? Wer könnte Ihre VWA betreuen? 
Ende der 6. KlasseVWA-Start: Mögliche Themen und Forschungsinteressen fixiertSie haben bereits ein bis drei Themenideen überlegt und überblicksartig vorrecherchiert. 

Das Betreuungsprotokoll soll enthalten:

  • die Themenfindung und die Festlegung des Erwartungshorizonts,
  • die kontinuierliche Betreuung (Aufbau der Arbeit, Arbeitsmethodik, Selbstorganisation, Zeitplan, Struktur und Schwerpunktsetzung der Arbeit, organisatorische Belange),
  • das Gespräch nach Fertigstellung der Arbeit in Hinblick auf Präsentation und Diskussion

Das Betreuungsprotokoll ist von der Betreuungsperson der Arbeit beizulegen und nach der Präsentation und Diskussion dem Prüfungsprotokoll anzuschließen.

Laden Sie hier Betreuungsprotokoll als MS-Word-Datei zur eigenständigen Erweiterung herunter.

Das Begleitprotokoll soll enthalten:

  • eine Dokumentation des Arbeitsverlaufs,
  • eine Nennung der verwendeten Hilfsmittel und Hilfestellungen,
  • eine übersichtliche Auflistung der Vereinbarungen und der Besprechungen, E-Mail-Kontakte etc. mit dem/der Betreuungslehrer/in,
  • die Angabe über die Anzahl der Zeichen der abgegebenen Arbeit (höchstens zirka 60.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, ausgenommen Vorwort, Inhalts-, Literatur- und Abkürzungsverzeichnis).

Das Begleitprotokoll ist gemeinsam mit der Arbeit auf die VWA-Datenbank hochzuladen bzw. alternativ in Form eines Speichermediums (z. B. einem USB-Stick) oder via E-Mail abzugeben und der gedruckten Version der vorwissenschaftlichen Arbeit beizulegen.

Laden Sie hier das Begleitprotokoll als MS-Word-Datei zur eigenständigen Erweiterung herunter.

Coachinggespräche sind dazu da, um ein konkretes Vorgehen in der Zukunft zu erreichen, ohne die Ursache von Problemen zu ergründen, zu analysieren oder zu verstehen. Dadurch steht nicht das Problem, sondern die Lösung im Mittelpunkt des Gesprächs. Der Problemkreislauf wird für die Schüler/innen unterbrochen, der Blick auf die Zukunft gerichtet und leichter ein Ausweg gefunden.

Entscheidend für ein Coachinggespräch ist es, ein klar definiertes, realistisches Ziel zu setzen, das die SchülerInnen in einem vereinbarten Zeitraum erreichen können.

Es ist hilfreich, Schüler/innen ihre derzeitige Position auf einer Skala von 1 bis 10 einschätzen zu lassen und sie zu fragen, wo sie mithilfe der gefundenen Lösungsmöglichkeiten in einem vereinbarten Zeitraum realistisch stehen können:

  • Dein Ziel ist ... Wenn du dich auf einer Skala von 1 bis 10 einordnest, wobei 1 die denkbar schlechteste, 10 die bestmögliche Position ist, wo befindest du dich jetzt?
  • Wenn du weiter ... tust (Zielsetzung), wo kannst du dich am ... (vereinbarter realistischer Zeitpunkt) auf deiner Skala befinden?

Um Schüler/innen beim Erkennen von Lösungsmöglichkeiten zu unterstützen, ist es z. B. sehr hilfreich, sie Ausnahmen finden zu lassen:

  • Wann tritt das Problem nicht/weniger stark/weniger häufig auf ...
  • Wann gelingt dir schon etwas von dem, was du willst?
  • Was machst du dann anders? Was ist dann anders? Was denkst du anders?
  • Was wäre, wenn du es ganz anders machst?

Ein weiteres Ziel ist es natürlich, die Ausnahmen aufrechtzuerhalten:

  • Wie kannst du die Ausnahmen zur Regel machen?
  • Wie sicherst du die Ausnahmen ab?
  • Wer kann dich dabei unterstützen?
  • Wie werden andere wissen, dass du die Ausnahmen beibehältst?
  • Beobachte genau die Veränderungen bei dir und die Auswirkungen auf dich und andere!
  • Was kannst du tun, wenn du wieder in dein altes Verhaltensmuster fallen willst?

Weitere mögliche Fragestellungen während eines Beratungsgespräches:

  • Woran wirst du erkennen, dass sich etwas geändert hat?
  • Was und wer kann am meisten dazu beitragen, dass deine Maßnahmen ein Erfolg werden?
  • Was würdest du dir raten, wenn du dein/e Berater/in wärst?

Damit Schüler/innen Verhaltensmuster erkennen und sich bewusst machen, wie es zur Entstehung von Schwierigkeiten und Hürden für sie kommt, kann folgende Frage zur anschließenden Veränderung beitragen:

  • Was musst du tun, damit alles so bleibt, wie es ist?

Zu diesem Bewusstmachen dient auch ein Perspektivenwechsel:

  • Wie sieht deine Mutter, dein Vater, dein/e Professor/in, dein/e Freund/in  … das Problem?

Um Schüler/innen ihre Ziele bewusst zu machen, wird im Beratungsgespräch die Wunderfrage gestellt. Alleine die Überlegung und Auseinandersetzung damit, was sich ändern würde, eröffnet viele Perspektiven für einen Ansatz der Veränderung:

  • Angenommen, über Nacht geschieht ein Wunder: Was wäre dann anders für dich?

Das Gespräch kann damit abgeschlossen werden, dass durch Fragen Ziele für die Zukunft formuliert werden:
Was wirst du mir erzählen, wenn wir uns in einer Woche/einem Monat ... wieder zu einem Gespräch über die Maßnahmen treffen.

Arbeitsmethoden, Schreiben

Becker-Mrotzek, Michael/Böttcher, Ingrid: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen. 6. Auflage. Berlin: Cornelsen Scriptor, 2012.

Boeglin, Marta: Wissenschaftlich arbeiten Schritt für Schritt. Gelassen und effektiv studieren. Paderborn: Fink, 2012 (UTB 2927).

Bräuer, Gerd/Schindler, Kirsten: Schreibarrangements für Schule, Hochschule, Beruf. Stuttgart: Klett, 2012.

Bräuer, Gerd: Das Portfolio als Reflexionsmedium für Lehrende und Studierende. 2. Auflage. Paderborn u.a.: Schöningh, 2016. (UTB 4141)

Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. 13. Auflage. Wien: Facultas, 2010 (UTB P1512

Ehlich Konrad/Steets Angelika (Hrsg): Wissenschaftlich schreiben – lehren und lernen. Berlin: Walter de Gruyter, 2003. Verfügbar unter: https://books.google.at/books?hl=de&lr=&id=fW8jAAAAQBAJ&oi=fnd&pg=PA1&dq=Wissenschaftlich+schreiben+-+lehren+und+lernen&ots=ouhG4VcEmS&sig=Mxh204zQKmP0VB9-PFbRvqtsQfE#v=onepage&q=Wissenschaftlich%20schreiben%20-%20lehren%20und%20lernen&f=false [Zugriff: 21.05.2019].

Esselborn-Krumbiegel, Helga: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. 5. Auflage. Paderborn u. a.: Schöningh, 2017 (UTB 2334).

Esselborn-Krumbiegel, Helga: Richtig wissenschaftlich schreiben. Wissenschaftssprache in Regeln und Übungen. 4. Auflage. Paderborn u. a.: Schöningh, 2017 (UTB 3429).

Feilke, Helmuth: Bildungssprachliche Kompetenzen – fördern und entwickeln. In: Praxis Deutsch 233|2012. https://www.uni-giessen.de/fbz/fb05/germanistik/absprache/sprachdidaktik/aufsaetzelinks/pdbabildungssprache [Zugriff: 21.05.2019].

Franck, Norbert/Stary, Joachim: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens: Eine praktische Anleitung. 16. Auflage. Paderborn u. a.: Schöningh, 2011 (UTB  0724).

Gruber, Helmut/Huemer, Birgit/Rheindorf, Markus: Wissenschaftliches Schreiben. Ein Praxisbuch für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. Wien–Köln–Weimar: Böhlau, 2009 (UTB P3286).

Hug, Theo/Niedermair, Klaus: Wissenschaftliches Arbeiten. Handreichung. 3. Auflage. Innsbruck: Universitätsverlag Studia, 2011.

Karall, Peter H./Weikert, Aurelia: Das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. 2010. http://www.univie.ac.at/ksa/elearning/cp/schreiben/schreiben-1.html [Zugriff: 21.05.2019].

Kremer, Bruno: Vom Referat bis zur Examensarbeit: Naturwissenschaftliche Texte perfekt verfassen und gestalten. 4. Auflage. Berlin: Springer Spektrum, 2014.

Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt. 12. Auflage. Frankfurt a.M.–New York: Campus, 2007. 

Kruse, Otto: Lesen und Schreiben. Der richtige Umgang mit Texten im Studium. 3. Auflage. Konstanz: UVK, 2018 (UTB 3355).

Kühtz, Stefan: Wissenschaftlich formulieren: Tipps und Textbausteine für Studium und Schule. Paderborn: Schöningh, 2015 (UTB 3471).

Mertlitsch, Carmen: Starke Texte schreiben. Anregungen für Menschen im Arbeitsfeld Schule. 2010. http://www.imst.ac.at/starke_texte_schreiben [Zugriff: 21.05.2019]. 

Niedermair, Klaus: Recherchieren und Dokumentieren: Der richtige Umgang mit Literatur im Studium. Konstanz: UVK, 2010 (UTB 3356).

Notzon, Konrad (Hrsg.): Alles mit Methode: Wissenschaftliches Arbeiten in der Oberstufe. Berlin: Oldenbourg Schulbuchverlag, 2009.

Peterson, Birgit: Die 99 besten Schreibtipps: Für die vorwissenschaftliche Arbeit, Matura und das Studium. Krenn Verlag, Wien, 2014.

Pyerin, Brigitte: Kreatives wissenschaftliches Schreiben. Tipps und Tricks gegen Schreibblockaden. Weinheim: Beltz Juventa, 2014. 

Sacher, Nicole: Methodenkurs Sek. II: Die Facharbeit planen – strukturieren – schreiben. Stuttgart: Klett, 2010.

Saxalber, Annemarie/Esterl, Ursula (Hrsg.): Schreibprozesse begleiten. Vom schulischen zum universitären Schreiben. Innsbruck–Wien–Bozen: StudienVerlag, 2011.

Schmitz, Martina/Zöllner, Nicole: Der rote Faden. 25 Schritte zur Fach- und Maturaarbeit. Zürich: Orell Füssli, 2007.

Schmölzer-Eibinger, Sabine: Schreiben als Medium des Lernens: Kompetenzentwicklung durch Schreiben im Fachunterricht (Fachdidaktische Forschungen). Münster: Waxmann, 2015.

Schmölzer-Eibinger, Sabine: Wissenschaftliches Schreiben lehren und lernen: Diagnose und Förderung wissenschaftlicher Textkompetenz in Schule und Universität. Münster: Waxmann, 2018.

Schreibwerkstatt Uni Essen-Duisburg. http://www.uni-due.de/schreibwerkstatt/material.shtml [Zugriff: 20.05.2019].

Stahl, Johanna/Kipmann, Ulrike: Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten. Schwerpunkt Empirische Forschung. Ein Leitfaden für Studierende. Salzburg: ÖZBF, 2012. https://www.oezbf.at/wp-content/uploads/2017/12/Skriptum_Wiss_Arbeiten_komplett_2013-02-28.pdf [Zugriff: 20.05.2019].

Uhlenbrock, Karlheinz: Fit fürs Abi: Referat und Facharbeit planen, erstellen, präsentieren. Braunschweig: Schroedel, 2012. 

Universität Mannheim/Abteilung VWL-Schreibberatung: Universität Mannheim Abteilung VWL Schreibberatung: Zitieren in der VWL – Teil II Wie zitiert man Datenbanken, E-Books, YouTube und Co.? Mannheim, 2015. http://prexl.vwl.uni-mannheim.de/fileadmin/user_upload/prexl/Leitfaden_Online-Quellen.pdf [Zugriff: 20.07.2019].

Walter, Paul/Wenzl, Petra: Kritisch denken – treffend argumentieren: Ein Übungsbuch. Berlin: Springer, 2015.

Wolfsberger, Judith: Frei geschrieben. Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. 4. Auflage. Wien: Böhlau, 2016 (UTB 3218).


Präsentieren

Back, Roland et al. (o.J.) Empfehlungen für die Vorbereitung mündlicher Präsentationen. https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/arbeitswiss/Seite_Studium/Empfehlungen_fuer_die_Vorbereitung_von_Praesentationen.pdf [Zugriff: 20.05.2019].

Beck, Hanno: Recherchieren, Strukturieren, Präsentieren: So überzeugen Sie in Abschlussarbeiten, Artikeln, Reports und Vorträgen. München: C.H. Beck, 2014.

Beushausen, Ulla: Sicher und frei reden: Sprechängste erfolgreich abbauen – Trainingsprogramm mit 6 Bausteinen. 3. Auflage. München: Ernst Reinhardt Verlag, 2014.

Bühler, Peter/Schlaich, Patrick: Präsentieren in Schule, Studium und Beruf. 2. Auflage. Springer Vieweg, 2013.

Förstermann, Till/Löffler, Andreas: Leitfaden zur Erstellung von wissenschaftlichen Präsentationen. FU Berlin, 2011. https://www.wiwiss.fu-berlin.de/fachbereich/bwl/pruefungs-steuerlehre/loeffler/Lehrmaterialien/Praesentationsleitfaden.pdf [Zugriff: 20.05.2019].

Garten, Matthias: PowerPoint: Der Ratgeber für bessere Präsentationen. Aktuell zu PowerPoint 2013 und 2016. Bonn: Vierfarben, 2016.

Händel, Daniel/Kresimon, Andrea/Schneider, Jost: Schlüsselkompetenzen: Reden – Argumentieren – Überzeugen. 2. Auflage. Stuttgart–Weimar: Metzler, 2007.

Klippert, Heinz: Kommunikationstraining. Bausteine für den Unterricht. 13. Auflage. Weinheim: Beltz, 2012.

Kürsteiner, Peter: 100 Tipps & Tricks für Reden, Vorträge und Präsentationen: Mit Checklisten als Download.  Weinheim: Beltz, 2010.

Langer, Inghard/Schulz von Thun, Friedemann/Tausch, Reinhard: Sich verständlich ausdrücken. 10. Auflage. München: E. Reinhardt, 2019.

Reuther, Oliver: Geile Show! Präsentieren lernen für Schule, Studium und den Rest des Lebens. Heidelberg: dpunkt, 2011.

Sacher, Nicole: Methodenkurs Sek. II: Die Präsentation planen – visualisieren – durchführen. Stuttgart: Klett, 2010. 

Weidenmann, Bernd: 100 Tipps & Tricks für Pinnwand und Flipchart. 5. Auflage. Weinheim: Beltz, 2015.

Wöss, Fleur: Souverän vortragen! Handbuch für Redner. Wien: myMorawa, 2018.