Präsentation und Diskussion vorbereiten

Die Betreuungsperson berät die Kandidatin/den Kandidaten bei der Vorbereitung auf Präsentation und Diskussion hinsichtlich inhaltlicher Schwerpunkte und geeigneter Präsentationsmethoden.

In der Präsentation und der Diskussion erbringen die Kandidatinnen und Kandidaten den Nachweis, dass sie in ihrem Thema nicht nur inhaltlich versiert sind, sondern auch kompetent vortragen und präsentieren können. 

Bewertet wird, inwieweit die Kandidatinnen und Kandidaten die Kernaussagen ihrer Arbeit sachkompetent und klar gegliedert und gewichtet darstellen und sich dabei differenziert und unter Verwendung des einschlägigen Fachvokabulars ausdrücken können sowie die eingesetzten Medien dazu nützen, den Vortrag zu unterstützen und dem Publikum das Verständnis zu erleichtern (Beurteilungsraster).

Bei der Vorbereitung der Präsentation¹ sollte bedacht werden, dass das Publikum nicht nur sachkundig informiert, sondern in gewisser Weise auch unterhalten werden soll. Dies geschieht durch eine Interesse weckende Dramaturgie, durch eine ansprechende Visualisierung sowie durch eine Vortragende/einen Vortragenden, die/der mit Freude bei der Sache ist.

1. Schritt: Durchführung einer Zielanalyse

Dabei sind folgende Punkte zu klären (siehe auch „Präsentation vorbereiten“):

  • Welche Einblicke sollen die Mitglieder der Prüfungskommission in die Arbeit erhalten?
  • Welche Kernbotschaften und Kerninhalte sollen transportiert werden?
  • Wodurch bzw. womit könnte sich die jeweilige Präsentation von den vielen anderen Präsentationen deutlich abgrenzen, was eignet sich also als „Alleinstellungsmerkmal“?
  • Wer sind die Kommissionsmitglieder, welche Interessens und Wissenslage haben sie?²
  • In welchem Raum der Schule wird die Präsentation stattfinden? Wie viel Platz steht zur Verfügung?
  • Welche Medien können eingesetzt werden?

2. Schritt: Erweiterung der Kerninhalte/Erstellung des Präsentationskonzepts

Zur Auswahl und Eingrenzung der Inhalte können Themensammlungen3 angelegt werden, in denen unterschieden wird, welche Informationen

  • das Publikum erhalten muss, um Zusammenhänge zu erfassen (Kerninhalte),
  • erhalten soll, um das Verständnis zu fördern (einleitende Worte, Hintergrundinformationen, Skizzen, Bilder, Beispiele, Vergleiche),
  • erhalten kann, um bereits vorgetragene Inhalte zu ergänzen oder den Interessenlagen Einzelner gerecht zu werden.

Sind die Kerninhalte festgelegt, sind sie in der Folge zu einem etwa fünf Minuten langen Vortrag zu erweitern. Für maximale Verständlichkeit sollten dabei im Wesentlichen folgende Kriterien4 erfüllt werden:

  • Einfachheit (einfache Wortwahl, sparsamer Gebrauch von Fachwörtern, vollständige, aber eher kurze, dafür treffsicher formulierte Sätze, konkrete Inhalte z. B. durch verstärkten Einsatz von Bildern)
  • klare Gliederung/durchgängige Struktur (Nummerierung, Haupt- und Nebenüberschriften in Visualisierungen, Hervorhebungen, ein einheitliches, ansprechendes Layout, ein erkennbares Ziel)
  • Kürze/Prägnanz (Beschränkung auf wesentliche Inhalte, keine Details)
  • zusätzliche Anreize zur Fokussierung der Aufmerksamkeit, zum Wecken von Emotionen

Alle Inhalte wie auch Gedankengänge sind möglichst systematisch, logisch (roter Faden, nachvollziehbare Argumentationskette) und mit Bezug zur Erfahrungswelt der Zuhörerinnen und Zuhörer darzustellen, da Unklarheiten jeglicher Art einen Verlust der Aufmerksamkeit und unter Umständen sogar Irritation bei den Zuhörerinnen und Zuhörern bewirken könnten. Denkbar ist beispielsweise folgende Gliederung:

  • Einstiegsphase: kurze Begrüßung und Selbstvorstellung, knappe Erläuterung des persönlichen Zugangs zum Thema, Vorstellung der Fragestellung und der Präsentationsziele, kurze Vorschau zum weiteren Verlauf der Präsentation (Hauptthemen, zeitlicher Ablauf).
    Zu beachten ist: Je interessanter und überraschender die Präsentation beginnt, desto einfacher gelingt die Kontaktaufnahme mit der Prüfungskommission und desto angenehmer ist die Gesprächsatmosphäre.
  • Hauptteil: besteht aus 3 bis 5 Modulen, beinhaltet die Darstellung der Ausgangslage, das Sichtbarmachen der Problemstellung, die Vorstellung der Vorgangsweise/Methodik die Vermittlung der Kernbotschaft.
  • Ausstiegsphase: Präsentation der Ergebnisse, Zusammenfassung der Kerninhalte, Ausblick.

Zu beachten ist: Der Schluss bleibt am längsten in Erinnerung und ist daher mindestens ebenso wichtig wie die Einstiegsphase. Gute Redner/innen spannen einen Bogen zum Anfang, beziehen sich auf den Ausgangspunkt, die Fragestellungen und Ziele.

3. Schritt: Überarbeitung des Rohkonzepts

Steht das Rohkonzept, so ist ein Feinschliff des Vortrags zu empfehlen. Dabei werden wichtige Inhalte durch gezielten Einsatz von Fachvokabular, Stilmitteln, eventuell durch den Einbau von aussagestarken Beispielen, Zitaten und Geschichten ausgestaltet.

4. Schritt: Auswahl/Einsatz technischer Hilfsmittel

Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie PowerPoint-Präsentationen, Flipcharts und Pinnwänden macht Präsentationen konkreter, verständlicher und einprägsamer, da die Medien die Visualisierung von Inhalten ermöglichen. Zu beachten ist allerdings, dass nicht nur Aufzählungspunkte, abstrakte Begriffe oder Zahlen angeführt werden sollen, sondern Bilder („Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“), Diagramme, Film-, Musikausschnitte. Wichtig ist dabei, dass all dies kein Selbstzweck ist oder zur „Aufhübschung“ genützt wird, sondern immer zur Erleichterung des Verständnisses dienen muss.

In jedem Fall muss die Auswahl der Hilfsmittel aber gut durchdacht und an die jeweilige Präsentationssituation (Raumgröße, Personenanzahl, Zeitrahmen) angepasst werden. Paralleler Einsatz verschiedener technischer Hilfsmittel/Medien ist nur bei entsprechender Präsentationsroutine zu empfehlen.

5. Schritt: Ausarbeitung des Präsentationsmanuskripts und Handouts

Die meisten Redner/innen verwenden bei Präsentationen Manuskripte, Notizkarten oder/und verschiedene Arten technischer Hilfsmittel/Medien zu ihrer Unterstützung und Sicherheit. Im speziellen Fall der Präsentation der VWA dürfen – wenn überhaupt – nur Stichwortmanuskripte verwendet werden (keine Volltextmanuskripte mit wortwörtlichen Formulierungen!).

Sind Stichwortkarten erlaubt, verwendet man nummerierte Karteikarten (am besten im DIN-A6-Format) und notiert Überschriften, Stichwörter und eventuell komplexe Passagen/Schlussfolgerungen.

6. Schritt: Probeläufe/Generalprobe

„Übung macht den Meister“ und eben auch gute Präsentatorinnen/Präsentatoren. Durch wiederholtes Üben der Präsentation, sinnvollerweise zunächst im stillen Kämmerlein, vor einem Spiegel und später unter möglichst realen Bedingungen vor vertrauten Personen, können sich Schüler/innen die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen für den späteren „Auftritt“ verschaffen. Durch Selbstbeurteilung (eventuell auch anhand von Ton- bzw. Filmmitschnitten) und ein offenes, objektives Feedback der Zuhörer/innen können Präsentationen sodann hinsichtlich Zeitrahmen, Verständlichkeit, Nutzen, Gesamteindruck etc. optimiert und eventuelle Änderungsvorschläge eingearbeitet werden. Aus Rückfragen können wichtige Erkenntnisse für die durchzuführende Diskussion gewonnen werden.

7. Schritt: Präsentation halten

Für einen souveränen Auftritt bei Präsentationen gibt es hinsichtlich Sprache, Stimme, Blickkontakt, Körpersprache, Umgang mit Lampenfieber etc. jede Menge Tipps und Tricks (Literaturempfehlungen).

Zu strategischen Erfolgsfaktoren zählen dabei beispielsweise folgende: ein ruhiger, gelassener Auftritt, eine klare und deutliche Sprache (eher zu langsam als zu schnell, besser zu laut als zu leise, geplante Wirkpausen, sparsamer Gebrauch von Füllworten), Blickkontakt zum Publikum, wohldosierte und gezielt eingesetzte Körpersprache (Mimik, Gestik), Interaktionen mit der Prüfungskommission, strategischer Umgang mit Lampenfieber, Gegenstrategien in Bezug auf „Worst Case“-Szenarien.

8. Schritt: Diskussion

Am Ende der Präsentation haben sich die Prüfungskandidatinnen und -kandidaten einer kurzen Diskussion zu stellen. Unter Beachtung der für erfolgreiche Diskussionen notwendigen Rahmenbedingungen, Regeln und Verhaltensweisen sollen die Schüler/innen beweisen, dass sie sich situationsgemäß, authentisch, glaubwürdig, überzeugend und verständlich ausdrücken können.

Auch dieser Teil kann sehr gut vorbereitet werden, indem schon im Vorfeld der Präsentation überlegt wird, welche Fragen die einzelnen Prüfungsmitglieder eventuell haben könnten, etwa, was sie über das Gesagte hinaus interessieren könnte. Zu erwarten sind z. B. Verständnisfragen zur Thematik, Rückfragen zur Erstellung der Arbeit, also z. B. zur Methodik, Arbeitsweise, Literatur oder auch Fragen zum eigenen Erkenntnisgewinn.
 

¹ Es gibt sehr viel Literatur, analog und digital, zum Thema. Hier sei stellvertretend genannt: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung: 10 Dinge, die Sie bei Präsentationen dringend beachten sollten. https://wb-web.de/material/medien/10-dinge-die-sie-bei-prasentationen-dringend-beachten-sollten.html [Zugriff: 19.7.2019]
² Hermann-Ruess, Anita: Highlight Rhetorik. Anleitung zur emotionalen Rhetorik mit 70 Highlights. Offenbach: Gabal Verlag, 2010, S 56ff.
³ Stickel-Wolf, Christine; Wolf, Joachim: Wissenschaftliche Arbeiten und Lerntechniken. Erfolgreich studieren – gewusst wie! 4., überarb. Auflage, Wiesbaden: Gabler, 2006, S. 288f.
4 Langer, Inghard; Schulz von Thun, Friedemann; Tausch, Reinhard: Sich verständlich ausdrücken. 8. Auflage. München: E. Reinhardt, 2006, S. 30f.

Mögliche Herangehensweise an die Auswahl der Inhalte der Präsentation

1. Was war(en) die zentrale(n) Fragestellung(en) der VWA?

1.
2.
3.


2. Was sind die fünf wichtigsten Ergebnisse? (In ganzen Sätzen zu formulieren)

1.
2.
3.
4.
5.


3. Welche drei  Aspekte dieser Ergebnisse könnten für das Publikum von besonderem Interesse sein? (Als Fragen zu formulieren)

1.
2.
3.


4. Wenn nun b und c zusammengeführt werden: Welche drei bis fünf Kernbotschaften müssen in der Präsentation unbedingt enthalten sein? (In ganzen Sätzen zu formulieren)

1.
2.
3.
4.
5.

Sichtung und Gewichtung der Inhalte

Muss-Information: unbedingt notwendige Informationen, ohne die die Zuhörerinnen/Zuhörer die Zusammenhänge – die Kernaussagen und thematischen Teilbereiche – nicht verstehen.

Soll-Information: Aspekte – Erläuterungen, Darstellungen, Vergleiche, auch den Interessen der Zuhörererinnen/Zuhörer folgend, die das Publikum dabei unterstützen, die Muss-Informationen besser und leichter zu verstehen.

Kann-Information: Hintergrundinformationen, Beispiele, passende Zitate, „Geschichten“ ..., die das Verständnis fördern und es dem Publikum angenehm machen, dem Vortrag zuzuhören.

Muss:
 
 
 
Soll:
 
 
 
Kann:
 
 
 

Bei der Präsentation¹ der VWA sollen Visualisierungsmedien zum Einsatz kommen, die den Vortrag sinnvoll unterstützen (Beurteilungsraster).

Präsentationsmedien sollen bei den Zuhörerinnen und Zuhörern das Interesse wecken, das Verständnis sichern sowie helfen, die Botschaften zu verankern.

Darum sollte nicht einfach zu PowerPoint gegriffen, sondern überlegt werden:

  • Mit welchem Medium kann ich die Inhalte am besten transportieren – visualisieren, durch ein Hörbeispiel unterstützen?
  • Welches Medium ist mir am vertrautesten, am angenehmsten?
  • Welches Medium beherrsche ich am besten?

Die Auswahl des Mediums kann auch ein „Alleinstellungsmerkmal“ sein. Die Frage kann also auch lauten: Mit welchem Medium unterscheide ich mich von den vor mir und nach mir Präsentierenden und errege damit Aufmerksamkeit?

Generell aber gilt: Die Medien dürfen den Präsentierenden keinesfalls „die Show stehlen“.

Allgemeine Prinzipien

Was soll visualisiert werden? – Auswahl

Alles, was dem Verständnis des Publikums dient.

Dies sind beispielsweise:

  • zentrale Begriffe, Fachbegriffe,
  • Abfolgen, Entwicklungen,
  • Her- und Ableitungen, Zusammenhänge,
  • Zahlen (Mengen, Verhältnisse, Berechnungen usw.),
  • Modelle,
  • Bilder, Skizzen.

Wie soll visualisiert werden? – Gestaltungsprinzipien

Die Visualisierung soll das Zusehen und Zuhören erleichtern und angenehm machen:

  • K.I.S.S. – keep it straight and simple,
  • keine ganzen Sätze,
  • klare, logische Strukturierung,
  • bewusster Umgang mit Schriftarten, Schriftgrößen, Farben etc.,
  • „Weniger ist mehr“.

Als Hilfestellung werden im Folgenden allgemeine und spezielle Erfolgsfaktoren sowie mögliche Fehlerquellen der gebräuchlichsten Präsentationsmedien aufgelistet.
 

Präsentationsprogramme (z. B. PowerPoint)

Was für den Einsatz spricht:

Die Präsentation lässt sich gut vorbereiten, man hat umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten (vorgefertigte, einfach variierbare Dokumentdesigns; Masterfolien zum zentralen Entwurf) und kann Texte, Grafiken, Cliparts, Fotos, Diagramme, Tabellen, Audio- und Videodateien leicht integrieren.

Regeln²:

  • Inhalt einer Folie kann auf den ersten Blick aufgenommen werden,
  • keine Überfrachtung mit Zeilen oder Bildern – Faustregel 6 x 6 (sechs Zeilen à sechs Wörter),
  • nur Stichwörter, keine ausformulierten Sätze (diese nur in begründeten Ausnahmen, etwa zum Beleg, zum Nachweis) – Folien sind kein Lesemedium!
  • einheitliches Layout als optischer Rahmen (dient der Orientierung),
  • sparsamer Umgang mit Layoutvariationen, mit Farben, mit Animationen und Multimediainhalten,
  • höchstens zwei verschiedene Schriften pro Folie einsetzen – ein Wechsel muss einer erkennbaren, Absicht folgen! Faustregel: Text 24 pt, Überschriften größer,
  • sparsamer Einsatz der Font Styles „fett“, „kursiv“, „unterstreichen“,
  • Titelfolie einfallsreich gestalten; Titel, Name der Präsentatorin/des Präsentators, ggf. Datum,
  • Ausstiegsfolie in Einklang mit der Einstiegsfolie,
  • maximal eine Folie pro Minute.

Tipp: Die Verwendung einer Funkmaus erleichtert das Sprechen zum Publikum!
 

Flipchart³

Was für den Einsatz spricht:

Bei diesem Präsentationsmedium kann das Publikum am Entstehungsprozess teilhaben, Interaktion ist möglich. Die Präsentation wird „entschleunigt“. Das Medium ist zum Einsatz vor kleinem Publikum geeignet.

Regeln4:

  • Position des Flipcharts so auswählen, dass alle uneingeschränkte Sicht haben,
  • sich seitlich positionieren (die Präsentatorin/der Präsentator soll im Aufmerksamkeitszentrum stehen),
  • Titelchart vorbereiten, Möglichkeit der teilweisen unauffälligen Vor-Beschriftung,
  • Gliederungssignale – gezielter Einsatz von Gliederungspunkten, Schriftgrößen und Farben,
  • Beschriftung: Druckbuchstaben, Faustregel: Buchstabengröße nicht kleiner als der kleine Finger, maximal drei gut lesbare Farben benutzen,
  • kein Sprechen während des Schreibens,
  • zum Publikum und nicht zum Flipchart sprechen.

Dieselben Regeln gelten für das vorbereitete Plakat.
 

Pinnwand und Kärtchen5

Was für den Einsatz spricht:

Ähnlich wie beim Flipchart kann das Publikum an der Entwicklung eines Gedankens teilhaben, die Präsentation ist „entschleunigt“. Die Kärtchen sind einfach herzustellen, der technische Aufwand ist gering. Es handelt sich um die beste Form, wenn Inhalte gegenübergestellt werden sollen. Die Informationen bleiben im Blickfeld des Publikums.

Regeln:

  • Standort so auswählen, dass alle uneingeschränkte Sicht zur Pinnwand haben,
  • sich seitlich positionieren (die Präsentatorin/der Präsentator soll im Aufmerksamkeitszentrum stehen),
  • touch – turn – talk: anpinnen – umdrehen – sprechen,
  • maximal ein bis zwei Begriffe pro Karte,
  • Beschriftung: Druckbuchstaben, Faustregel: Buchstabengröße nicht kleiner als der kleine Finger,
  • Ober- bzw. Ordnungsbegriffe auf Sonderkarten,
  • Kärtchenfarben als Bedeutungsträger,
  • einheitliche Symbolik,
  • zum Publikum und nicht zur Pinnwand sprechen.
     

Digitale, interaktive Whiteboards (Smartboards)6

Was für den Einsatz spricht:

Auch bei der Verwendung dieses Mediums kann das Publikum die Entwicklung eines Gedankens mitverfolgen. Die Online-Bearbeitung von Texten, Zeichnungen, Grafiken etc. ist möglich.

Regeln:

  • Für alle vorbereiteten Folien gelten die Regeln zu „Präsentationsmedien“,
  • sich seitlich positionieren (die Präsentatorin/der Präsentator soll im Aufmerksamkeitszentrum stehen),
  • Ergänzungen leserlich schreiben, die Schriftgröße dem Abstand zum Publikum anpassen,
  • auf gute Strukturierung achten, Gliederungssignale – gezielter Einsatz von Gliederungspunkten, Schriftgrößen und Farben,
  • kein Sprechen während des Schreibens,
  • zum Publikum, nicht zum Whiteboard sprechen.

1 Empfohlene Literatur u. a. Sacher, Nicole: Die Präsentation: planen – visualisieren – durchführen. (Methodenkurs Sek. II.) Klett, 2010.;
Hofmeister, Ulrich/Penzinger, Elfriede/Treptow, Barbara: Medien in der Lehr-/Lernorgansisation. Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Institut für Geschichte der Universität Wien, 2007.  https://www.univie.ac.at/gonline/htdocs/site/browse.php?a=3001&arttyp=k [Zugriff: 19.7.2019]
2 Paradi Dave: Results of the 2017 Annoying PowerPoint survey. http://www.thinkoutsidetheslide.com/free-resources/latest-annoying-powerpoint-survey-results/ [Zugriff: 23.5.2019] .
3 Bethcke, Imke u.a. Präsentationsmedien. https://peerteaching2013.wordpress.com/flipchart/ [Zugriff: 16.7.2019].
4 Mai, Jochen/Warkentin Nils/Rassek, Anja/Wolking, Sebastian: Karrierebibel. http://karrierebibel.de/flipchart-praesentation-tipps/ [Zugriff: 19.7.2019].
5 Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.): Folie, Pinnwand, Chart & Punkt. Wege zu gelungener Präsentation und Moderation. Ein Trainingsbuch. http://library.fes.de/pdf-files/akademie/mup/06111.pdf [Zugriff: 19.7.2019].
6 Schlieszeit, Jürgen: Das Portal für interaktive Whiteboards und Medien. Basisinformationen – was ist ein interaktives Whiteboard? http://www.myboard.de/board-infos [Zugriff: 19.7.2019].